Im Rahmen der Gaujahreshauptversammlung am 13. September in Oberpfaffenhofen wurde der Ernennung von drei neuen Gauehrenmitgliedern einstimmig von der Versammlung zugestimmt.

 

Veronika Klauke

Veronika Klauke ist seit 1985 Mitglied der Bergschützen Hanfeld und war von 1996 bis 2014 deren erste Sportleiterin. 2014 trat Sie zwar nicht mehr als 1 Sportleiterin zur Wahl an, blieb aber weitere 6 Jahre, bis 2020 2. Sportleiterin der Bergschützen.

Neben ihrer Vereinsfunktion engagierte sich Veronika Klauke beim Gau im Amt als Pistolenreferentin, welches Sie von 2002-2018 - 16 Jahre ausübte. In dieser Zeit etablierte Sie zusammen mit Michael Laube gauübergreifende Wettkämpfe für die Pistolenschützen, wie den Pistolen Marathon oder die Hanfelder Kellermeisterschaft. Vielen Schützinnen und Schützen ist Veronika Klauke ein Inbegriff an Tatkraft, Engagement und Vermittlung von Wissen, welches Sie viele Jahre in Pistolenausbildung weitergegeben hat.

 

  Friedrich „Fritz“  Billing

Friedrich Billing ist seit 1986 Mitglied von Silberfasan Inning. Bereits 1989 wurde er zum 1. Schützenmeister gewählt und blieb dies bis März 2019. In diesen 30 Jahren war er nicht nur Vereinsvorstand, sondern gleichzeitig Verpächter einer Wirtschaft und stellte den Verein in angespannter Situation auf finanziell gesunde Beine. In diesen 30 Jahren ist es ihm gelungen das Vereinsheim und die Gaststätte nicht nur zu erhalten, sondern mit viel Kreativität, stetig zu modernisieren, sondern auch Brauerei, Pächter und Finanzamt bei der Stange zu halten.

Neben den finanziellen Aspekten seines Schützenmeisteramtes lag Friedrich Billing großen Wert den sportlichen und gesellschaftlichen Teils des Vereinslebens abwechslungsreich zu gestalten und auch neuen „Trends“ offen zu begegnen.

Mit der Etablierung einer Bogengruppe war Silberfasan Inning einer der ersten Vereine die den Bogensport erfolgreich in „Kugelverein“ integriert haben und mit der Anschaffung von elektronischen Schießständen ein neues Kapitel eröffnet hat.

Friedrich Billing hat es zusammen mit seiner Vorstandschaft verstanden, nicht nur Schützinnen und Schützen an den Schießstand zu locken, sondern auch unzählige Mitglieder anderer Ortsvereine. Denn beim über die Ortsgrenzen von Inning hinaus bekannte „Dreikampf“, bei dem man sich neben dem Schießen, Darten und Kegeln beweisen musste, wurde ein „Event“ geschaffen, an dem sich bis heute rund 200 Teilnehmer aus allen Ortsvereinen beteiligen und dies als „Schmankerl des Jahres“ empfinden. Auch nach dem Ende seiner Amtszeit sah er keinen Grund sich aus dem „Schützenalltag“ zurück zu ziehen, früher wie heute bringt sich Fritz Billing ein, sei es mit Rat oder Tat. Ein Schießabend ohne „Fritz“ wäre in Inning nicht vorstellbar.

    Ernst Linzinger

Ernst Linzinger ist seit 1962 Mitglied von Immergrün Tutzing und war von 1993 -2020 – 27 Jahre lang 1.Schützenmeister

Ernst Linzingers Selbstbeschreibung als 1.Schützenmeister verdeutlicht sein jahrelanges Wirken:  Immer in Fürsorge um seinen Verein und dessen Mitglieder!

Wäre das Amt des 1. Schützenmeisters nicht arbeitsreich genug, musste Ernst Linzinger in seinen 27 Jahre so manche Aufgabe meistern.

Bis 1994 lief alles wie geplant, bis der Pächter des Tutzinger Kellers das Handtuch warf und die Wirtschaft schloss. Der Schützenmeister hatte die Wahl auf Herbergssuche zu gehen oder die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Nachdem kein neuer Pächter gefunden werden konnte, erhielt er die Erlaubnis, die Wirtschaft für die Schießabende in Eigenregie für die Immergrünschützen zu betreiben. Zusammen mit seiner Gitti war er schließlich bis 1996 Wirt und Schützenmeister in Personalunion und versorgte die Immergrünen in der Zeit mit Speis und Trank.

Ernst Linzingers Verdienste sind im organisatorischen aber auch im sportlichen und traditionellen Bereich zu finden. Ob 2006 mit der Einführung des Ferienprogramm der Sportschützen, oder 2008 die Etablierung der 100-Schuss-LG-Turnier, 2012 dem Tradition Zimmerstutzenschießen das im ganzen Oberland Beliebtheit genießt- all dies und sehr vieles mehr ist untrennbar mit Ernst Linzinger verbunden und mit injiziert worden.

Im Zeitraum 2008 bis Herbst 2011 waren alle Schützenvereine in der Gemeinde Tutzing gefordert. Denn durch den Beschluss des Baues einer Mehrzweckhalle, tat sich die Möglichkeit auf, ein gemeinsames Vereinsheim in der Halle zu verwirklichen - ein modernes und zukunftsträchtiges Schützenheim entstand in viel ehrenamtlicher Arbeit.

Auch diese anspruchsvolle Zeit fiel, wie viele andere „Herzensprojekte“, in Ernst Linzingers Amtszeit. Zuletzt war er es, der die interessierten Jungschützen am Stand anleitete und betreute.

 

Wir wünschen unseren neuen Gauehrenmitgliedern alles Gute und bedanken uns für das Engagement.